Orchideen in Seramis: Erfahrung, Tipps und Anwendung
 


Joe



Hier sind lesenswerte Beiträge zum Thema "Orchideen in Seramis" zusammengefasst.

Christiane



Hallo Elvira, ich habe außer Paphis noch Phalaenopsis, Zygopetalum, Phaius, Cattlaya, Oncidium, Odontoglossum und Cymbidium seit ca. 2 Jahren in Seramis und sie wachsen und blühen. Allerdings nehme ich normale Plastiktöpfe mit reichlich kleinen Löchern damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Im Winter etwas vorsichtiger (sprich kleinere Mengen) gießen. Ich dünge bei jeden 2. oder 3. gießen, allerdings sehr verdünnt. Kalken tue ich die Paphis mit zerkleinerten Muscheln die ich oben auf das Substrat streue und leicht unterhebe. Ich nehme normale Plastiktöpfe (keine Übertöpfe !!) die reichlich kleine Löcher im Boden haben,so kann überschüssiges Gießwasser sofort herauslaufen und die Pflanzen stehen nicht im Wasser!!!! Und wie manche Händler ihre Pflanzen "ersäufen" habe ich leider nur schon zu oft gesehen....... Gruß Christiane

Bernd



Hallo Ihr Alle, eine Kultur von Orchideen in r e i n e m Seramis halte ich für nicht so günstig. Ich bekam einmal Orchideen, die in reinem Seramis kultiviert wurden. Diese waren in einem schlechten Zustand. Ich habe sofort umgetopft. Es gibt allerdings Orchideen, die wachsen ganz gut in einer Seramis-Mischung. Hier das Rezept, welches von Lothar stammt, der in diesem Forum auch schon tätig war: Basismischung: 5,0 L Seramis
2,5 L Holzkohle Körnung 8-10 mm
2,5 L Kiefernrinde oder Pinienrinde Körnung 2-10 mm
2,0 L Blähton Körnung 4-8 mm
Radigen 1 Teelöffel/Mischung
Oscorna Animalin 2-3 Teelöffel/Mischung
Bentonit 2-3 Eßlöffel
Aber es funktioniert nicht bei allen Orchideen. Zu empfehlen bei: Paphios, Phalaenopsis, Phragm, Coelogyne,Dendrobium, Dendrochilum, Lycaste und Aguloa, Minicimbidien, Odontoglossen und Hybriden, Fächerorchideen und Cattleyen. Sind die Töpfe allerdings sehr groß oder zu groß, gibt es Schwierigkeiten. Ich selbst hatte nicht überall damit Erfolg. Einige Fächerorchideen wachsen allerdings hervorragend darin. Auch Coelogynen im Ampeltopf wachsen gut darin. Gruß Bernd

Daniel



Hallo alle miteinander! Hab sämtliche Paphis und Phrags in reinem Seramis hocken, klappt hervorragend! Gedüngt wird - wie bei Frauenschuh's üblich - nur sehr zurückhaltend über's Blatt (wenn die Pflanzen wachsen einmal wöchtentlich ganz schwach konzentriert), im Winter reicht 14tägiges Gießen. Viele Grüße Daniel

frifri



Da Orchideen jedoch keine stehende Nässe vertragen solltest Du in die Pflanztöpfe Löcher bohren damit das Wasser abfliessen kann!So halten einige von Orchideenliebhabern ihre Paphiopedilum und ihre Masdevallien!

Joe



Seramis sind vor allem dann eine echte Alternative, wenn das Wurzelwachstum gestört ist oder ein Wurzelschaden vorliegt. Auch bei Jungpflanzen ist die Anwendung manchmal sinnvoll, da sich auch in diesem Fall leichter Wurzeln bilden.
Noch ein Tipp zur Anwendung: bevor man seine Lieblinge in Seramis pflanzt, sollte man dies gut auswaschen. Auf diese Weise wird feiner Staub und Abrieb aus dem Seramis ausgewaschen. Auf diese Weise bleibt es lockerer wenn es mal durchtrocknet.
Im Gegensatz zu anderen Pfanzen, sollte man bei Orchideen der Substrat vollständig entfernen und die Orchidee dann in Seramis einsetzen.

Volker



Habe etliche junge dend. nobilis in reinem seramis; hat bisher hervorragend geklappt; überschüssiges Gießwasser läuft durch die Löcher im Boden der Plastiktöpfe ab, so dass keine Staunässe entstehen kann.

Daniel



Hab alle Paphiopedilum und Phragmipedium, botanische Arten wie Hybriden, in seramis. Klappt gut, sehr gut! Selbst "Zicken" wie bellatulum, concolor etc. wachsen anständig. Bei Paphis: Kalken nicht vergessen!

Maria



Hallo zusammen,

in der Zwischenzeit topfe ich immer wieder Orchideen in seramis. Die Paphios sind bei mir fast grundsätzlich in seramis, was ihnen super bekommt. Diese bleiben eigentlich auch im seramis.

Auch bei Wurzelproblemen ist seramis nahezu ideal. Bei einigen neu gekauften Orchideen machte ich manchmal die Erfahrung, dass das Substrat voll mit kleinen Gehäuseschnecken ist und diese langsam aber sicher (oft nicht gleich sichtbar) die Wurzeln abfressen. Solche "Problemkindchen" kommen bei mir für ein paar Monate, bis die Wurzeln wieder ordentlich gewachsen sind, in seramis. Aber nur dann, wenn so gut wie keine gesunden Wurzeln mehr übrig sind! Meist sind nach wenigen Tagen neue Wurzelspitzen zu sehen und nach ein paar Wochen sind die Orchideen wieder gut angewachsen. Dabei verwende ich meist durchsichtige Töpfe, damit ich das Wurzelwachstum gut beobachten kann. Für gewöhnlich setze ich die Orchideen im Frühjahr dann wieder in normales Substrat um. Bisher gab es da keine Schwierigkeiten.

Grüße Maria

Bernd Sommer



Hallo,
ich hab grundsätzlich ALLE Paphies, besonders Phragmipedien und alle Sämlinge von Cypripedium in seramis, alle anderen in regulärem Substrat. Ich vermute, daß es für alle Orchideen brauchbar ist, doch stört mich die rotbraune Farbe (... ich weiss, mit kleinem Blähton abdecken...) Bei meinen Orchideen im Korb is es eh klar. Einschränkungen: Von Bekannten hab ich die Info, daß seramis im Treibhaus zu naß ist !

Grüße aus dem Allgäu Bernd





Hallo,
ich hab grundsätzlich ALLE Paphies, besonders Phragmipedien und alle Sämlinge von Cypripedium in seramis, alle anderen in regulärem Substrat. Ich vermute, daß es für alle Orchideen brauchbar ist, doch stört mich die rotbraune Farbe (... ich weiss, mit kleinem Blähton abdecken...) Bei meinen Orchideen im Korb is es eh klar. Einschränkungen: Von Bekannten hab ich die Info, daß seramis im Treibhaus zu naß ist !

Grüße aus dem Allgäu Bernd